Zeit als „sicht­ba­re” Dimension

Im zwei­di­men­sio­na­len Raum über­bli­cken wir die ers­te und zwei­te Dimen­si­on gleich­zei­tig. Im drei­di­men­sio­na­len Raum über­bli­cken wir die ers­ten drei Dimen­sio­nen gleich­zei­tig. Wenn wir die Zeit als vier­te Dimen­si­on betrach­ten, über­bli­cken wir vier Dimen­sio­nen gleich­zei­tig. In die­ser Welt leben wir.

Wenn man fünf­di­men­sio­nal sehen könn­te, könn­te man womög­lich alle „nied­ri­ge­ren Dimen­sio­nen” gleich­zei­tig sehen. Also auch einen zeit­li­chen Ver­lauf von der Ver­gan­gen­heit bis zur Zukunft. Die Zeit auf einen Blick.

Nach­hal­ti­ges Han­deln als Teil eines grö­ße­ren Ganzen

Sich als Teil eines Gro­ßen, Gan­zen zu sehen (durch Glau­ben, alte Gemein­schaft, …) ver­lei­tet viel­leicht eher zu geschicht­li­chem Den­ken und nach­hal­ti­ge­rem Han­deln, da man sich selbst nur als Teil einer Ket­te mit lan­ger Ver­gan­gen­heit und einer lan­gen Zukunft sieht.

Im Gegen­satz zu „Gegen­warts­men­schen”, die außer ihrem hie­si­gen Leben nichts erwar­ten. Und so eher lang­fris­tig schäd­li­che Taten unter­neh­men. Sie erwar­ten ja nicht, das „von ihnen” noch etwas in der Zukunft exis­tie­ren wird.