7 Gedanken zu „Frau­en­för­de­rung

  1. Hast du absicht­lich das Wort „Quo­te” ver­mie­den? Denn ich den­ke was du beschreibst kann durch eine Quo­te pas­sie­ren, nicht jedoch durch ande­re För­de­rungs­maß­nah­men die bei der Kom­pe­tenz anset­zen und ver­su­chen, die­se zu erhö­hen.

  2. @Julia: Ich glau­be, @Lukas hat sich auf mei­nen Text bezo­gen. / Ich notie­re hier „nur” Gedan­ken (-stü­cke) von mir, die nicht zwin­gend voll­stän­dig, rich­tig oder umfas­send sein müs­sen. Dei­ne Anmer­kung gefällt mir daher auch, da man damit von einem ande­ren Win­kel drauf­schau­en kann.

    @Lukas: Habe ich nicht, aber du hast recht, das ist eine gute Ein­schrän­kung. Ich habe es ergänzt.

  3. Tat­säch­lich bezog ich mich direkt auf den Post von Andre­as und nicht den Kom­men­tar von Julia. Falls mei­ne Aus­sa­ge unver­ständ­lich war: Ich befür­wor­te die Frau­en­för­de­rung, da ich sehe wie stark unter­re­prä­sen­tiert Frau­en in vie­len Berei­chen sind. Ich glau­be auch kaum, dass rei­ne För­de­rungs­maß­nah­men nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen haben. Aller­dings sehe ich bei einer Quo­te genau die von Andre­as beschrie­be­ne Gefahr, dass die Kom­pe­tenz von „Quo­ten­frau­en” ange­zwei­felt sind, womit der Sache an sich — näm­lich dem Ziel der Frau­en­för­de­rung — nicht wirk­lich wei­ter­ge­hol­fen wird.

  4. Ob das wirk­lich schlim­mer ist, als die aktu­el­le Situa­ti­on? Durch Quo­ten wird eine Gesell­schafts­än­de­rung (im Kopf) ange­regt.

  5. >Ob das wirk­lich schlim­mer ist, als die aktu­elle Situa­tion? Durch Quo­ten wird eine Gesell­schafts­än­de­rung (im Kopf) ange­regt.

    Sicher?
    Gegen­bei­spiel:

    Anteil Frau­en im Infor­ma­tik- und ande­ren tech­ni­schen Stu­di­en­gän­gen in Deutsch­land, wo es mit dem Girls Day und ande­ren Ver­an­stal­tun­gen akti­ve Frau­en­för­de­rung gibt:
    ca. 10%

    Anteil Frau­en im Infor­ma­tik- und ande­ren tech­ni­schen Stu­di­en­gän­gen in Viet­nam, wo es nun über­haupt kei­ne Frau­en­för­de­rung gibt:
    ca. 50%

    Wie immer soll­te man nie die Annah­me „Das MUSS hel­fen!” mit der (über­prüf­ba­ren) Rea­li­tät ver­wech­seln.

    Wenn näm­lich aus jedem Rohr tönt: „Frau­en­för­de­rung, weil wir zuwe­nig Frau­en in Tech­nik, Vor­stand, usw… haben”, dann ist dahin­ter erst mal die Idee, dass es Frau­en allei­ne nicht schaf­fen. Was das genaue Gegen­teil von Gleich­be­rech­ti­gung ist.

    Mal abge­se­hen vom Anse­hen der „Quo­ten­frau”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.