Was die Wis­sen­schaft kann

Was die Wis­sen­schaft kann:

  • Repro­du­zier­ba­re Ereig­nis­se beschrei­ben
  • For­mal beschreib­ba­re Phä­no­me­ne erklä­ren

Was die Wis­sen­schaft nicht kann:

  • Ein­ma­li­ge / Zu sel­ten auf­tre­ten­de Ereig­nis­se beschrei­ben
  • Phä­no­me­ne beschrei­ben, die nicht for­mal oder sta­tis­tisch defi­nier­bar sind

Unab­hän­gig davon, ob sie wahr sind.

Was vie­le über die Wis­sen­schaft glau­ben:

  • Die gesam­te Welt ist letzt­end­lich – wenn auch mit unvor­stell­bar hoher Kom­ple­xi­tät – ratio­nal erklär­bar.
  • Wis­sen­schaft und Glau­be im all­ge­mei­nen und Logik im spe­zi­el­len schlie­ßen sich aus.
  • Die Geset­ze der Wis­sen­schaft sind uni­ver­sell.

Gesät­tig­te Neu­gier

Die Wis­sen­schaft kann so vie­les erklä­ren, dass bei man­chen Men­schen womög­lich der Ein­druck ent­stan­den ist, sie kön­ne alles erklä­ren. Die Auf­nah­me­fä­hig­keit ist schließ­lich begrenzt und das „Erkann­te“ ist schon viel, viel mehr, als ein ein­zel­ner Mensch über­haupt über­bli­cken kann.

Viel­leicht ist auch das ein Teil der Erklä­rung für den fes­ten Glau­ben vie­ler Men­schen an die Wis­sen­schaft, die Erkennt­nis­se von ihr ver­lan­gen, wel­che sie gar nicht zu leis­ten in der Lage ist.

Wis­sen­schafts­gläu­big­keit 1

Heu­te kann die Wis­sen­schaft so vie­les erklä­ren, dass es als „genug“ erschei­nen mag; in dem Sin­ne, dass bei man­chen Men­schen der Ein­druck ent­steht, sie kön­ne (lang­fris­tig) alles erklä­ren. Die Auf­nah­me­fä­hig­keit eines Men­schen ist schließ­lich begrenzt und das „erkann­te“ ist schon viel, viel mehr, als ein ein­zel­ner Mensch über­haupt über­bli­cken kann.

Viel­leicht ist das mit ein Grund für den fes­ten Glau­ben an die Wis­sen­schaft vie­ler Men­schen, die nicht erah­nen, dass die Mit­tel der Wis­sen­schaft womög­lich zu ein­ge­schränkt sind, um unse­re Welt als Gan­zes erken­nen zu kön­nen.

Wer nicht die Gren­zen der Wis­sen­schaft sieht, kann schnell zu ihrem Gläu­bi­gen wer­den. Und unter­schei­det sich damit prin­zi­pi­ell nicht von reli­giö­sen Men­schen.