Wis­sen­schafts­gläu­big­keit 1

Heu­te kann die Wis­sen­schaft so vie­les erklä­ren, dass es als „genug“ erschei­nen mag; in dem Sin­ne, dass bei man­chen Men­schen der Ein­druck ent­steht, sie kön­ne (lang­fris­tig) alles erklä­ren. Die Auf­nah­me­fä­hig­keit eines Men­schen ist schließ­lich begrenzt und das „erkann­te“ ist schon viel, viel mehr, als ein ein­zel­ner Mensch über­haupt über­bli­cken kann.

Viel­leicht ist das mit ein Grund für den fes­ten Glau­ben an die Wis­sen­schaft vie­ler Men­schen, die nicht erah­nen, dass die Mit­tel der Wis­sen­schaft womög­lich zu ein­ge­schränkt sind, um unse­re Welt als Gan­zes erken­nen zu kön­nen.

Wer nicht die Gren­zen der Wis­sen­schaft sieht, kann schnell zu ihrem Gläu­bi­gen wer­den. Und unter­schei­det sich damit prin­zi­pi­ell nicht von reli­giö­sen Men­schen.

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